Landfrauen Neuenkirchen

Tradition und Trend – bunt gemischt!





Kreative Holzdeko

28. Juni 2024

Birte Delventhal leitet uns an, etwas Kreatives aus Holz anzufertigen. Wenn die Planung konkreter geworden ist, werden die Informationen hier bekannt gegeben.

Die Veranstaltung wird 3 Stunden dauern.

Anmeldung bitte bis zum 21.06.2024 bei Renate Stein, Tel. 05195/1897

Gäste sind herzlich willkommen.

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Abendwanderung

24. Juni 2024

Zu unserer Abendwanderung um Schwalingen herum bringt bitte jede Teilnehmerin eine Kleinigkeit für ein vielfältiges Buffet mit. Ein Teller, Besteck und ein Becher sind ebenso mitzubringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir treffen uns am Speicher am Sportplatz in Schwalingen.

Gäste sind herzlich willkommen.

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Tagesausflug zum Fischkochstudio in Bremerhaven

1. Juni 2024

Unser Bus fährt am 1. Juni um 8:30 Uhr von der Haltestelle am Schützenplatz in der Frielinger Straße nach Bremerhaven.

Um 10:30 Uhr nehmen wir im Fischkochstudio an einer Präsentation teil und dürfen uns eine Stunde später am kalt-warmen Fischbuffet bedienen.

Eine begleitete Stadtrundfahrt startet um 13:15 Uhr. Wir sehen den Fischereihafen, die Innenstadt, den Zollbereich Überseehafen, das Kreuzfahrtterminal und das Container-/Autoterminal. Unsere Rückkehr wird gegen 17:30 Uhr sein.

Die verbindliche Anmeldung bei Karin Wendlandt, Tel. 05195/2017, bitte frühzeitig vornehmen, da nur 48 Teilnehmer mitfahren können. Anmeldeschluss ist der 30.4.2024.

Gäste sind herzlich willkommen.

Eine Überweisung von 64 € für Busfahrt und Mittagessen auf das Konto unseres Vereins muss bis Ende April erfolgen.
IBAN DE71 2585 1660 00005569 28
BIC NOLADE21SOL

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Ein Unfall oder eine größere gesundheitliche Beeinträchtigung ereilt einen Menschen meist plötzlich, ob jung oder alt. Dann kann es nötig sein, dass jemand Anderes Entscheidungen treffen muss, weil man es selbst im Moment nicht kann. Wie gut, dass es Möglichkeiten gibt, die eigenen Wünsche für solch einen Notfall schriftlich festzuhalten.

Notarin Annette Günther aus Soltau betonte auf einer Veranstaltung des LandFrauenvereins Neuenkirchen, dass jede Erwachsene solche Vorsorge treffen sollte.

Eine Patientenverfügung enthält genaue Vorgaben, wie ich als Patientin behandelt werden möchte. Frau Günther empfahl, einen Hinweis auf den Aufbewahrungsort der Verfügung in der Nähe der Krankenkassenkarte zu platzieren.

Das Erteilen einer Generalvollmacht setzt absolutes Vertrauen voraus, weil jemand mit dieser Vollmacht für alle Lebensbereiche für mich spricht. Eine Vorsorgevollmacht gibt jemandem das Recht, wie ein Betreuer nach dem Betreuungsgesetz zu handeln. Der oder die Bevollmächtigte sollte bereit sein, sich zu kümmern. Er oder sie sollte solange nur eine Kopie der jeweiligen Vollmacht erhalten, bis der Notfall eintritt. Empfehlenswert ist die Wahl von Personen aus der nächsten Generation.

Zum Schluss erklärte Frau Günther zum Erbrecht u. a. die gesetzliche Erbfolge, den Pflichtteil und die Arten, ein Testament zu verfassen. Sie machte deutlich, dass ein Ehegatte nicht Alleinerbe ist. Um einen Pflichtteil einzufordern oder ein Erbe auszuschlagen, müssen Fristen eingehalten werden.

Die aufgezählten Vollmachten, Verfügungen und das Testament können jederzeit geändert oder widerrufen werden. Gültig ist nur die letzte Ausfertigung.

Jede Teilnehmerin konnte Formulierungshilfen für eine Patientenverfügung, General- und Vorsorgevollmacht, sowie eine Übersicht über die gesetzliche Erbfolge mitnehmen.

Geschrieben von Ursula Renken am 23. April, 2024 - (Permalink)




Am 7. Mai 2024 bietet der LandFrauen Kreisverband Soltau eine Informationsveranstaltung zur Europawahl für alle Landfrauen an. Es werden die Fragestellungen beleuchtet:

Wie funktionieren die europäischen Institutionen und was entscheidet Europa, am Beispiel der ländlichen Räume?

Die Veranstaltung findet im Hotel Meyn in Soltau statt und beginnt um 18:30 Uhr.

Wir hören zunächst den Referenten Stefan Meitinger vom Deutschen Bauernverband e. V. in einer Online-Präsentation und können ihm Fragen stellen. Danach können wir uns untereinander austauschen.

Anmeldung bis zum 30.04.2024 bei Edith Schröder, Tel. 0160 4857895.

Geschrieben von Ursula Renken am 15. April, 2024 - (Permalink)




Moderne Landwirtschaft zwischen Ideologie und Wirklichkeit

"Das war ein ganz toller Vortrag. Der gehört eigentlich in jeden Landfrauenverein.", sagte eine begeisterte Teilnehmerin. Offensichtlich gelang es Edith Schröder, Landfrau und Referentin, Denkanstöße zu geben bei der Betrachtung der Lebensmittelerzeugung in Deutschland aus verschiedenen Perspektiven.

Schröder, ausgebildete Landwirtin, liegt das Thema Öffentlichkeitsarbeit am Herzen. Sie hat sich beim Niedersächsischen LandFrauenverband in Hannover weitergebildet, um den richtigen Ton im Erzeuger-Verbraucher-Dialog zu finden und fundiertes Wissen weiterzugeben. Schröder startete ihre Präsentation mit den Bauern-Demos und was sich genau hinter der geplanten Streichung der Agrardieselrückvergütung verbirgt. Des Weiteren wurden unter anderem die Themen Düngung, Pflanzenschutz, Erhalt der Artenvielfalt durch Blühflächen, Tierhaltung mit Tierwohl, Selbstversorgungsgrad von Agrarprodukten näher betrachtet. Die Nachhaltigkeit spielt in der Gesellschaft und der Landwirtschaft eine große Rolle.

Man müsse zum Beispiel dem wertvollen Wirtschaftsdünger, wie Mist und Gülle, wieder mehr Wertschätzung entgegenbringen, um bei den aus fossiler Energie hergestellten Düngemitteln zu sparen. Auch der Wasserkreislauf in der Landwirtschaft war ein Thema. Die Landwirtin erläuterte unter anderem, dass unter landwirtschaftlichen Flächen die Grundwasserneubildung am höchsten sei und dass am Gesamtwassereinsatz in Deutschland die Landwirtschaft mit nur zwei Prozent beteiligt ist, während die Energieversorgung fast 50 Prozent beansprucht.

Der Exkurs in die Welternährung zeigte auf, vor welchen Herausforderungen die Welt in Zukunft stünde. Die Schere zwischen der rasant zunehmenden Weltbevölkerung und der sinkenden verfügbaren Ackerfläche pro Kopf erfordere eine effiziente Nutzung der landwirtschaftlichen Fläche, um alle Menschen ausreichend zu ernähren. Die Landwirtschaft stelle sich den großen Herausforderungen zur Ernährungssicherheit, nachhaltigen Energieversorgung, zum Umwelt- und Ressourcenschutz sowie dem Klimawandel.

Ein großes Anliegen war Schröder, dass Landwirte Planungssicherheit erhalten müssten. Wenn beispielsweise ein Stall nach den neuen Gesichtspunkten für das Tierwohl gebaut würde, dann müsse es einen langfristigen Bestandsschutz geben, damit dieser finanzierbar sei. Andernfalls würde die Tierhaltung in Deutschland abgebaut und ins Ausland verlagert. Dies sei eine fragwürdige Entwicklung in Krisenzeiten, in denen man sich gerade befinde.

Christiane Reiners

Geschrieben von Ursula Renken am 8. April, 2024 - (Permalink)




Das war die Überschrift über einem Artikel, der heute in der Böhme-Zeitung erschienen ist: Die Digitalisierung hält Einzug.

Die Kreissparkasse Soltau überrascht die Landfrauen aus Neuenkirchen mit einer großzügigen Spende. Somit konnte zur Digitalisierung der Vereinsarbeit ein Laptop angeschafft werden. Bisher wurden immer die privaten PC benutzt. Herr Lüllau von der Kreissparkasse übergab der Kassenwartin Ingrit Böhling diese durchaus großzügige Spende. Der Landfrauenverein Neuenkirchen bedankt sich vielmals.
Renate Stein

Ohne Zeitungsartikel:

Von der Volksbank Lüneburger Heide kam ebenso eine großzügige Spende für den Landfrauenverein Neuenkirchen. Dafür haben wir einen weiteren Laptop angeschafft, so dass die Vorsitzenden und die Kassiererin die Vereinsarbeit mit Hilfe von vereinseigenen Rechnern leisten können. Diese Rechner können im Bedarfsfall an eine Vertreterin oder eine Nachfolgerin einfach weitergegeben werden. Damit kann die Arbeit ohne Datenumzug auf andere Rechner fortgesetzt werden.
Ursula Renken

Geschrieben von Ursula Renken am 6. Februar, 2024 - (Permalink)




Zu dem Neujahrsfrühstück der Neuenkirchener Landfrauen in Wittes Gasthaus in Schwalingen referierte Wolfgang Nieschalk vor etwa 80 Landfrauen zum Thema: "Die deutsche Märchenstraße - alles über die Gebrüder Grimm." Herr Nieschalk erzählte die Stationen im Leben der Gebrüder Grimm, die um 1785 in Steinau geboren waren. Sie zogen gemeinsam in verschiedene Städte, die im Zusammenhang mit den Märchen standen. Dazu gehören:

  • Marburg, Kassel mit dem Märchen vom Mond
  • Hänsel und Gretel entstand in den Wäldern von Verden
  • die heutige Sababurg sieht aus wie das Dornröschenschloss
  • in Göttingen steht die Gänseliesel
  • Hameln ist durch den Rattenfänger bekannt
  • im Riesengebirge war Rübezahl zuhause
  • alle kennen die Stadtmusikanten aus Bremen.

Insgesamt gibt es etwa 200 Märchen und 10 Sagen aus aufwendigem Zusammentragen in der damaligen Bevölkerung. Der Referent las ein paar Märchen vor und untermalte es mit klassischer Musik. Sein Vortrag lud die Landfauen ein, sich auf die Reise zu begeben und die Stationen der Gebrüder Grimm kennenzulernen.

von Barbara Witte

Geschrieben von Ursula Renken am 22. Januar, 2024 - (Permalink)