Am Donnerstag, 16.07.2026, trifft sich die zweite Besichtigungsgruppe um 14:30 Uhr im Café Wilkens, Bahnhofstraße 11, zum Kaffeetrinken.
Nachdem wir uns gestärkt haben, machen wir uns in Fahrgemeinschaften auf den Weg zur großen Halle der MaiMed GmbH in Delmsen. In einer Betriebsbesichtigung ab 16:30 Uhr erhalten wir dort einen Einblick in das Portfolio der Medizinprodukte für die Gesundheitsversorgung.
Anmeldung bis zum 10.7. bitte nur bei Martina Rosebrock, Tel. 05195-1573.
Gäste sind herzlich willkommen.
Foto: U. Renken
Für die diesjährige Abendwanderung treffen wir uns am Dienstag, 7. Juli 2026, um 19:00 Uhr in Grauen am Dorfgemeinschaftshaus, Am Walde 1 a.
Im Anschluss wollen wir gemeinsam essen. Hierfür bringt bitte jede eine kleine Portion für das Buffet mit.
Denkt bitte an Teller, Bestecke und Becher.
Gäste sind herzlich willkommen.
Foto: U. RenkenUnsere diesjährige Radtour unternehmen wir am Samstag, 4. Juli 2026, von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Wir treffen uns auf dem Parkplatz am Rathaus Neuenkirchen. Ziel wird der Hartmannshof in Rotenburg sein. Im Hofcafé kehren wir ein. Die Rückfahrt führt vorbei am Bullensee. Die gesamte Tourenlänge beträgt etwa 62 km.
Informationen erhältst du bei Ingrit Böhling, Tel. 05195-972930.
Gäste sind herzlich willkommen.
Grafik: pixabay.com
Mitten in der Stadt Walsrode gelegen und doch innerhalb der Mauern von einer wohltuenden Ruhe umgeben, erkundeten die LandFrauen Neuenkirchen das kulturelle Kleinod Kloster Walsrode. Es bildet den Ursprung der heutigen Stadt Walsrode, ist das älteste der sechs Lüneburger Klöster und blickt auf eine über 1000-jährige wechselvolle Historie zurück. Am Tor empfing die Besucherinnen die Äbtissin Frau Dr. Eva von Westerholt, die die Geschicke dieses Hauses im sozialen und geschäftlichen Bereich seit 2020 führt.
Gegründet als Kanonissinnenstift, wurde das Kloster im Zuge der Reformation in ein Evangelisches Damenstift umgewandelt, in dem adelige alleinstehende Frauen ein standesgemäßes und selbstbestimmtes Leben mit Bildung und Kultur führen konnten. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts engagierten sich die Bewohnerinnen in sozialen Belangen der Stadt, gründeten eine Armenschule, errichteten das erste Krankenhaus und einen Vorläufer unserer Kindergärten.
Heute bietet das Kloster eine christliche und zukunftsorientierte Lebensform für Frauen, die noch berufstätig sind oder ihre Berufstätigkeit beendet haben. Der Bogen zwischen einer christlichen Gemeinschaft und Selbstbestimmung bietet Geborgenheit sowie ein Leben mit sinnstiftenden Aufgaben. Die Bewohnerinnen übernehmen Verantwortung für die Gesellschaft, pflegen Traditionen, vermitteln und gestalten das kulturelle Erbe und nehmen soziale Aufgaben in der Stadt wahr. Dieses Engagement wird sie auch in der Zukunft auszeichnen.
Im Jahr 1482 brannten große Teile des Stifts durch einen Blitzschlag nieder. Die sehr wertvollen spätgotischen Kapellenfenster stammen aus dem Wiederaufbau. Sie zählen zu den Besten ihrer Art in Norddeutschland. Ab 1528 begann durch die Reformation die Konversion zum lutherischen Glauben gegen den Widerstand von Konvent und Äbtissin. Die Klöster wurden enteignet, blieben jedoch als christliche Lebensform für Frauen erhalten. Mehr als 250 Jahre waren die zehn Klosterstellen in Walsrode ausschließlich adeligen Frauen vorbehalten. Für die Äbtissin galt der Adelsvorbehalt bis 1980.
Kunsthistorisch beachtenswert ist der Remter, dessen Gestaltung von Kaiser Wilhelm II. geprägt und gefördert wurde. Dort finden sich auch die Portraits von Äbtissinnen seit dem 19. Jahrhundert. Heutzutage wird der Raum als Standesamt und für Kulturveranstaltungen genutzt.
Das Kloster Walsrode unterliegt nicht dem Kirchenrecht. Es ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts unter der Rechtsaufsicht des Landes Niedersachsen. Diese wird durch die Präsidentin der Klosterkammer ausgeübt. Die betriebswirtschaftliche Geschäftsführung des Klosters obliegt der Äbtissin.
Seit 2020 sind Tore und Innenräumlichkeiten täglich geöffnet, auch ohne Führung, und laden zu diversen Veranstaltungen ein. Kloster Walsrode zählt zudem zu den Außerschulischen Lernorten im Heidekreis, arbeitet also mit Schulen des Kreises zusammen.
Im idyllischen Park begegnete den LandFrauen unter anderem eine Skulptur „In Bewegung“ des Neuenkirchener Bildhauers Hawoli. Der Besuch in einem nahegelegenen Café rundete diesen informativen Nachmittag ab.
Martina Rosebrock

Die Bärenspur in Nienburg/Weser zeigte sich Mitgliedern des LandFrauenvereins Neuenkirchen und ihren Gästen immer wieder während einer ausgiebigen Stadtführung. Sie verbindet herausragende Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Besucherinnen lernten Besonderheiten aus der Stadtgeschichte, Bauwerke, Skulpturen und einen schönen Wochenmarkt kennen. Dieser Markt gewann vor einigen Jahren einen europäischen Wettbewerb.
Ein weiteres Ziel der Frauen waren die Kasematten des Schlosses Landestrost in Neustadt am Rübenberge. Seit 1888 wird dort Sekt der Marke Duprès hergestellt. Ein Kellermeister weihte die Besucherinnen in den Prozess der Sektherstellung ein. Er erklärte, dass Sekt auch gut zum Essen getrunken werden kann. Anders als Wein, ist Sekt oft nicht lange lagerfähig. Nachdem alle Fragen beantwortet waren, ging es an das Verkosten. Neben unterschiedlichen Sektsorten wurden auch Liköre angeboten. Der Besuch eines Cafés und die Rückfahrt verliefen in fröhlicher Stimmung.
Ursula Renken
Fotos: LandFrauenverein
Ende Mai 2026 unternahm der LandFrauenverein Neuenkirchen mit Gästen eine gelungene Tagesfahrt zum Studio Hamburg.
Die Führung begann mit einem Vortrag über das traditionsreiche Studio Hamburg, das bereits 1947 gegründet wurde. Es zählt heute zu den größten deutschen Produktions- und Dienstleistungsunternehmen für Film, Fernsehen und Streaming. Rund 800 feste Mitarbeiter sind dort beschäftigt. Neben den großen Produktionsstudios befinden sich auf dem Gelände zahlreiche weitere Abteilungen. Darunter zählen Bereiche für Kulissenbau, Requisitenlager, Kostüm- und Maskenwerkstätten, Postproduktion, Synchronisation sowie technische Dienstleistungen. Viele unterschiedliche Gewerke müssen zusammenarbeiten, damit eine Sendung oder Serie erfolgreich produziert werden kann. Auf dem Gelände werden regelmäßig Produktionen für öffentlich-rechtliche und private Fernsehsender sowie Streaming-Anbieter realisiert.
Auf einem Rundgang erhielten die Besucherinnen und Besucher spannende Einblicke in verschiedene Hallen, Werkstätten und Kulissen. Sie bekamen interessante Informationen über die dort produzierten Serien, Filme und Unterhaltungssendungen. Besonders beeindruckend waren die Besuche am Set der Quizsendung „Gefragt – Gejagt“ sowie im bekannten Krankenhaus-Set der Fernsehserie „Notruf Hafenkante“.
Während der Führung wurde auf die zahlreichen Produktionen eingegangen, die mit Studio Hamburg verbunden sind. Dazu zählen unter anderem die ARD-Talkshow „3 nach 9“, die Krimireihe „Tatort“, die Serie „Großstadtrevier“, „Die Pfefferkörner“ sowie verschiedene Quiz-, Unterhaltungs- und Showformate.
Bei einem gemeinsamen Mittagessen war sich die Gruppe einig: In einem Studio ist vieles ganz anders, als es im Fernsehen scheint. Danach traten einige LandFrauen direkt die Heimreise an. Andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer erkundeten noch ein Neubaugebiet am Grasbrook und nutzen Elbfähren im Rahmen ihres HVV-Tagestickets.
Es war ein toller und informativer Ausflug mit vielen spannenden Einblicken hinter die Kulissen der Fernseh- und Filmwelt. Das optimale Wetter und die nach Fahrplan fahrenden Züge nach und durch Hamburg werteten das Erlebte noch auf.
Das Foto (© LandFrauenverein) zeigt das Fernsehstudio mit der Kulisse für „Gefragt – Gejagt“ bei der Führung.
Christin Wiemann und Ursula Renken

Am Freitag, 8.5.2026, fand die Große Delegiertenversammlung des NLV und der LandeslandFrauentag in der Heidmarkhalle in Bad Fallingbostel statt.
Am Vormittag kamen mehr als 300 Delegierte aus jedem Ortsverein, der zum Niedersächsischen Landesverband gehört, sowie des Landvolks und der Landjugend zusammen. Sie hörten Berichte über das vergangene Geschäftsjahr und wählten ein neues Präsidium. Die meisten Präsidiumspositionen standen zur Wiederwahl. So wurden die Präsidentin Elisabeth Brunkhorst und die Vertreterin für den Bezirk Lüneburg, zu dem unser Ortsverein Neuenkirchen gehört, Bettina Brenning, erneut gewählt. Der Wahl zur Beisitzerin für die Entwicklung der ländlichen Räume stellten sich zwei Kandidatinnen. Als Gewinnerin der Position ging Birthe Rüter vom Grevenhof in Bispingen hervor. Die Wahlergebnisse standen in sehr kurzer Zeit fest, weil elektronische Abstimmgeräte verwendet wurden.

Zum LandeslandFrauentag am Nachmittag kamen weitere 400 Besucherinnen, so dass die bunt geschmückte Halle gut gefüllt war. Die Veranstaltung trug das Motto "Starke Frauen, starke Zukunft". An zentraler Stelle stand ein kurzweiliges Interview mit der Bestsellerautorin Ildikó von Kürthy. Es wurde umrahmt von Grußworten und Ehrungen auf der Bühne und einer Reihe von Verkaufs- und Informationsständen am Rande.
Erfüllt von vielen Eindrücken und erschöpft durch aufmerksames Zuhören und Mitentscheiden fuhren die Delegierten in den verdienten Feierabend.
Ursula Renken
Fotos: LandFrauenverein
Zu einem vergnüglichen Quizabend trafen sich 24 LandFrauen aus Neuenkirchen im Heimathaus, um die von Catrin Cordes-Kroll aus ihrem großen Aufgabenpool abwechslungsreich zusammengestellten Fragen in kleinen Teams zu lösen. 30 Fragen aus dem Alltag und aktuellem Zeitgeschehen forderten die TeilnehmerInnen heraus, die einzig richtige Antwort aufzuschreiben: unter Zeitdruck, ohne „Telefonjoker“, oftmals ohne Lösungsvorschläge. Unter großem Jubel und Zurufen wurden die Auflösungen präsentiert. Diskussionen gab es nicht, denn es galt: „Die Quizmasterin hat immer Recht!“. Nach Auswertung aller 6 Runden konnten drei Preise mit Bezug zu den Fragen an die Siegerinnen überreicht werden.
Leider dürfen hier keine Beispiele genannt werden, denn Catrin veranstaltet auch weiterhin Quizabende für die verschiedensten Gruppen. Aber eines ist gewiss: Jede kann die Fragen beantworten, wenn sie mit offenen Augen und Ohren durch den Alltag geht.
Martina Rosebrock