Wir wiederholen unsere Radtour vom Juli auf Wunsch einiger Frauen, die nicht teilnehmen konnten, am Samstag, 15. August 2026, von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Hoffentlich ist das Wetter an dem Termin beständiger.
Auf dem Parkplatz am Rathaus Neuenkirchen treffen wir uns. Ziel wird der Hartmannshof in Rotenburg sein. Im Hofcafé kehren wir ein. Die Rückfahrt führt vorbei am Bullensee. Die gesamte Tourenlänge beträgt etwa 62 km.
Informationen erhältst du bei Ingrit Böhling, Tel. 05195-972930.
Gäste sind herzlich willkommen.
Grafik: pixabay.com
Am Donnerstag, 13.08.2026, trifft sich die dritte Besichtigungsgruppe um 14:30 Uhr im Café Wilkens, Bahnhofstraße 11, zum Kaffeetrinken.
Nachdem wir uns gestärkt haben, machen wir uns in Fahrgemeinschaften auf den Weg zur großen Halle der MaiMed GmbH in Delmsen. In einer Betriebsbesichtigung ab 16:30 Uhr erhalten wir dort einen Einblick in das Portfolio der Medizinprodukte für die Gesundheitsversorgung.
Anmeldung bis zum 7.8. bitte nur bei Martina Rosebrock, Tel. 05195-1573.
Gäste sind herzlich willkommen.
Foto: U. Renken
Andrea Krahnstöver begrüßte die versammelten LandFrauen und ihre Gäste im Dorfgemeinschaftshaus, nachdem die mitgebrachten Köstlichkeiten auf den Buffettischen Platz gefunden hatten.
Es folgte ein etwa einstündiger Rundgang entlang von Häusern aus verschiedenen Siedlungsepochen. Christa Freytag erläuterte, dass das Dorf so viel mehr ist als das, was man von der Hauptstraße aus sieht. Einen letzten Halt machte sie nach einem kurzen Weg entlang der Gemeindegrenze auf einem Hügel im nahen Wald, umgeben von weiteren Hügeln. Sie erklärte, dass es sich um bewachsene Binnendünen mit feinem weißen Sand handele. Um die Aussage zu prüfen, hatte sie kürzlich einen Spatentest gemacht und war schnell fündig geworden.
Zurück im Dorfgemeinschaftshaus, bewunderten die Frauen das vielfältige Buffet. Bei etwa 60 Teilnehmerinnen war es unmöglich, von jedem Angebot eine Kleinigkeit zu probieren.
Vielen Dank für die Gastfreundschaft der Ortsgruppe Grauen des LandFrauenvereins Schneverdingen!
Ursula Renken
Foto: LandFrauenverein
Zwei Busse fuhren etwa 70 LandFrauen nach Essen. Sie hatten sich aus benachbarten Kreisverbänden zusammengefunden, um am Deutschen LandFrauentag teilzunehmen. Am Anreisetag nahmen sie an einer Führung durch das UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein teil.
Am nächsten Tag fuhren sie wie mehrere tausend andere zur Gruga-Halle. Als erfahrene Organisatorin ließ Edith Schröder im Bus an jede Mitfahrerin eine gelbe Bienentasche verteilen. Diese Tasche war das Erkennungszeichen der Gruppe und half beim Zusammenfinden.
Nach der Veranstaltung fuhr ein Bus einen Teil der Teilnehmerinnen mit vielen neuen Eindrücken wieder nach Hause. Der andere Teil übernachtete noch einmal und fuhr nach einer Besichtigung der Villa Hügel am nächsten Tag wieder heim.
Ursula Renken




Die diesjährige Feldrundfahrt, zu der eingeladen wurde vom Landvolk Niedersachsen Bezirksverband Neuenkirchen und der Heidesand-Warengenossenschaft Geschäftsstelle Neuenkirchen, fand großes Interesse auch bei den LandFrauen.
Die Veranstaltung begann mit einer Besichtigung des neuen Abpackbetriebes der Heidesand für Speisekartoffeln und Speisezwiebeln an der Delmser Dorfstraße. Hier werden Kartoffeln und Zwiebeln direkt vom Landwirt angeliefert und mit Hilfe modernster Technik gesäubert, sortiert und verpackt. Die Rundfahrt führte durch die Gemarkungen Brochdorf und Delmsen und endete wieder auf dem Heidesandgelände bei Gegrilltem und kühlen Getränken.
Ursula Renken
Fotos: LandFrauenvereinMitten in der Stadt Walsrode gelegen und doch innerhalb der Mauern von einer wohltuenden Ruhe umgeben, erkundeten die LandFrauen Neuenkirchen das kulturelle Kleinod Kloster Walsrode. Es bildet den Ursprung der heutigen Stadt Walsrode, ist das älteste der sechs Lüneburger Klöster und blickt auf eine über 1000-jährige wechselvolle Historie zurück. Am Tor empfing die Besucherinnen die Äbtissin Frau Dr. Eva von Westerholt, die die Geschicke dieses Hauses im sozialen und geschäftlichen Bereich seit 2020 führt.
Gegründet als Kanonissinnenstift, wurde das Kloster im Zuge der Reformation in ein Evangelisches Damenstift umgewandelt, in dem adelige alleinstehende Frauen ein standesgemäßes und selbstbestimmtes Leben mit Bildung und Kultur führen konnten. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts engagierten sich die Bewohnerinnen in sozialen Belangen der Stadt, gründeten eine Armenschule, errichteten das erste Krankenhaus und einen Vorläufer unserer Kindergärten.
Heute bietet das Kloster eine christliche und zukunftsorientierte Lebensform für Frauen, die noch berufstätig sind oder ihre Berufstätigkeit beendet haben. Der Bogen zwischen einer christlichen Gemeinschaft und Selbstbestimmung bietet Geborgenheit sowie ein Leben mit sinnstiftenden Aufgaben. Die Bewohnerinnen übernehmen Verantwortung für die Gesellschaft, pflegen Traditionen, vermitteln und gestalten das kulturelle Erbe und nehmen soziale Aufgaben in der Stadt wahr. Dieses Engagement wird sie auch in der Zukunft auszeichnen.
Im Jahr 1482 brannten große Teile des Stifts durch einen Blitzschlag nieder. Die sehr wertvollen spätgotischen Kapellenfenster stammen aus dem Wiederaufbau. Sie zählen zu den Besten ihrer Art in Norddeutschland. Ab 1528 begann durch die Reformation die Konversion zum lutherischen Glauben gegen den Widerstand von Konvent und Äbtissin. Die Klöster wurden enteignet, blieben jedoch als christliche Lebensform für Frauen erhalten. Mehr als 250 Jahre waren die zehn Klosterstellen in Walsrode ausschließlich adeligen Frauen vorbehalten. Für die Äbtissin galt der Adelsvorbehalt bis 1980.
Kunsthistorisch beachtenswert ist der Remter, dessen Gestaltung von Kaiser Wilhelm II. geprägt und gefördert wurde. Dort finden sich auch die Portraits von Äbtissinnen seit dem 19. Jahrhundert. Heutzutage wird der Raum als Standesamt und für Kulturveranstaltungen genutzt.
Das Kloster Walsrode unterliegt nicht dem Kirchenrecht. Es ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts unter der Rechtsaufsicht des Landes Niedersachsen. Diese wird durch die Präsidentin der Klosterkammer ausgeübt. Die betriebswirtschaftliche Geschäftsführung des Klosters obliegt der Äbtissin.
Seit 2020 sind Tore und Innenräumlichkeiten täglich geöffnet, auch ohne Führung, und laden zu diversen Veranstaltungen ein. Kloster Walsrode zählt zudem zu den Außerschulischen Lernorten im Heidekreis, arbeitet also mit Schulen des Kreises zusammen.
Im idyllischen Park begegnete den LandFrauen unter anderem eine Skulptur „In Bewegung“ des Neuenkirchener Bildhauers Hawoli. Der Besuch in einem nahegelegenen Café rundete diesen informativen Nachmittag ab.
Martina Rosebrock

Die Bärenspur in Nienburg/Weser zeigte sich Mitgliedern des LandFrauenvereins Neuenkirchen und ihren Gästen immer wieder während einer ausgiebigen Stadtführung. Sie verbindet herausragende Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Besucherinnen lernten Besonderheiten aus der Stadtgeschichte, Bauwerke, Skulpturen und einen schönen Wochenmarkt kennen. Dieser Markt gewann vor einigen Jahren einen europäischen Wettbewerb.
Ein weiteres Ziel der Frauen waren die Kasematten des Schlosses Landestrost in Neustadt am Rübenberge. Seit 1888 wird dort Sekt der Marke Duprès hergestellt. Ein Kellermeister weihte die Besucherinnen in den Prozess der Sektherstellung ein. Er erklärte, dass Sekt auch gut zum Essen getrunken werden kann. Anders als Wein, ist Sekt oft nicht lange lagerfähig. Nachdem alle Fragen beantwortet waren, ging es an das Verkosten. Neben unterschiedlichen Sektsorten wurden auch Liköre angeboten. Der Besuch eines Cafés und die Rückfahrt verliefen in fröhlicher Stimmung.
Ursula Renken
Fotos: LandFrauenverein